Wie ich bereits auf Twitter erwähnt hab, war ich grad im Kino. Am Plan stand “Briefe an Julia” und ich muss sagen: Naja.
Hier mal die Kurzfassung für alle, die nicht wissen, worum es geht: Die Schriftstellerin Sophie fliegt mit ihrem Verlobten in die vorgezogenen Flitterwochen nach Verona. Weil sie sich von ihrem Zukünftigen vernachlässigt fühlt, macht sie sich auf den Weg die Stadt zu erkunden und stosst auf eine Mauer, an der täglich hunderte Briefe an Julia (aus Romeo und Julia) angebracht werden. Sophie freundet sich mit den Frauen an, die diese Briefe beantworten. Sie findet einen 50 Jahre alten Brief und beantwortet diesen – und los geht die ganze Geschichte…
Ganz ehrlich: Ich hab mir irgendwie mehr erwartet. Auch während dem Film war ich mir nie so ganz sicher, ob ich ihn jetzt mag oder nicht – meine Meinung hat sich so alle 5 Minuten geändert. Klar, es ist ein schöner Film, ein typischer Frauenfilm würd ich sagen (es waren auch sicher höchstens 5 Männer im Saal – Ich bin mir sicher, dass die ALLE von ihren Partnern mitgeschleift wurden, denn sie waren sichtlich desinteressiert), aber vielleicht ist es genau das, was den Film so vorhersehbar macht. Nach 20 Minuten konnte man das Ende vorhersehen. Ein paar Happen Humor und Traurigkeit zu der eigentlich total romantischen Story – fertig ist der Film. Außerdem kam für meinen Geschmack zu viel Italienisch vor. Klar, die Geschichte spielt in der Toskana, aber wenn man kein Italienisch kann, versteht man einfach einiges nicht. Aber ich mag Amanda Seyfried, und auch der Schauspieler, der Charlie spielte war nicht zu verachten (bis auf seine Entenfüße – und ich weiss nicht wie er heisst), also hatte der Kinobesuch ja doch nen ganz netten Ausklang. Und so ein Happyend ist ja auch immer ganz toll :)













